AK Palästina / Israel

Das Anliegen unseres partnerschaftlich arbeitenden Arbeitskreises war: in der Bevölkerung kritisches Hinschauen und Nachdenken, Urteilsfähigkeit und Einsatzbereitschaft auf der Grundlage sachlicher Information zu fördern, um dadurch zu ethisch-politischen Entscheidungen und verantwortlichem Handeln im Spannungsfeld Israel/Palästina zu gelangen. Uns ging es nicht um Parteinahme, jedoch sind wir parteilich im Sinne eines Engagements im Rahmen der Menschenrechte und des Völkerrechts. Diese sind universell gültig. Unser Engagement geschah im Wissen um die Zeit des Nazi-Faschismus und dessen Folgen. Wir verstanden uns als ein Kreis von Bürgerinnen und Bürgern, die Themen des Nahostkonfliktes durchaus auch kontrovers diskutieren, um unsere eigene Meinungsbildung voranzubringen, – respektvoll im Umgang miteinander und sachlich fundiert.

Um das Bewusstsein für gerechte Lösungen in Nahost zu befördern, entwickelten und unterstützten wir folgende Aktivitäten:

  • Veranstaltungen (Vorträge, Ausstellungen, Filme, Theater etc.)
  • Dokumentationen u.a. zu Themen wie Rechtsstaat und Demokratie, Geschichte, UN-Resolutionen,  Zionismus
  • Publikationen (eigene; aber auch in Zusammenarbeit mit Historikern, Journalisten, Politologen und anderen Fachleuten erstellte)
  • Internet-Auftritt
  • Kampagnen, humanitäre Aktionen, Unterschriftensammlungen, Mahnwachen, Demonstrationen, Politiker ansprechen
  • Kooperationen: In unserem Arbeitsfeld war eine große Anzahl von Nichtregierungsorganisationen (NROs) tätig. Durch Koordination unseres vielfältigen Engagements und neue Kooperationen konnten wir die Gesamtwirkung verstärken und so einen bescheidenen aber nachhaltigen Beitrag zur Entwicklung eines wirklichen Friedens für die Völker des Nahen Ostens leisten.