Was wir wollen

Das Interkulturelle Forum ist ein gemeinnütziger Verein, in dem sich seit 1988 Menschen unterschiedlicher Herkunft ehrenamtlich engagieren. Es möchte mit seiner Arbeit zu einem verständnisvollen und friedlichen Zusammenleben in unserer Gesellschaft beitragen.

Wir sind davon überzeugt, dass dieses Ziel nur zu erreichen ist, wenn niemand, der hier lebt, aufgrund seiner Herkunft und Kultur ausgegrenzt wird.

Eine solche Ausgrenzung sehen wir z.B. dort, wo Menschen wegen ihres Status als Migrant/innen rechtlich benachteiligt werden. Wir setzen uns grundsätzlich für die rechtliche, soziale und kulturelle Gleichstellung aller hier lebenden Menschen ein und versuchen, Einfluss auf entsprechende politische Prozesse zu nehmen. Darüber hinaus bemühen wir uns um persönliche und konkrete Hilfe für Asylsuchende und Migrant/innen.

Ausgrenzungen sehen wir auch dort, wo es Minderheiten schwer haben, ein differenziertes Bild von ihren Belangen – sei es die Lebenssituation hier, seien es die Zustände im Heimatland – an die Öffentlichkeit zu bringen. Wo Einzelne oder Gruppen auf uns zukommen, arbeiten wir mit ihnen zusammen und versuchen generell, durch informative Veranstaltungen und kulturellen Austausch Vorurteile abzubauen.

Es liegt auf der Hand, dass sich Vorurteile und Schubladendenken nicht einfach beseitigen lassen. Wir möchten aber Anlässe schaffen, bei denen sich hier lebenden Menschen unterschiedlicher Herkunft nicht als Exoten bestaunen, sondern sich begegnen, sich gegenseitig aufmerksamer wahrnehmen und miteinander ins Gespräch kommen.

Was tun wir dafür ?

  • Wir bieten Migrant/innen persönliche Beratung und Hilfestellung bei sozialen Problemen und im Umgang mit Behörden an. Dafür gibt es eine tägliche Sprechstunde unserer Sozialpädagogin Anna Regina Mackowiak im EineWeltHaus München.
  • Durch Publikationen zu bestimmten Rechtsfragen in Zusammenarbeit mit der Rechtshilfe für Ausländer/innen München e.V. versuchen wir, Ratsuchende über ihre rechtliche Situation zu informieren.
  • Wir machen Projekt- und Öffentlichkeitsarbeit mit Informationsveranstaltungen, Seminaren, Ausstellungen, Publikationen, Lesungen, Musik, etc. Dabei geht es z.B. um die aktuelle politische Situation in verschiedenen Ländern, um kulturelle Aspekte oder auch um Themen, die die Situation von Migrant/innen in München betreffen. Diese Veranstaltungen werden in der Regel von uns in Arbeitsgruppen ausgearbeitet und organisiert.

Wie finanzieren wir unsere Arbeit?

  • durch Zeitspenden (ehrenamtliches Engagement)
  • Geldspenden, Mitglieds- und Förderbeiträge und einen
  • Zuschuss der Landeshauptstadt München, Sozialreferat
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  • Für einzelne Veranstaltungen sind seit vielen Jahren u.a. das Kulturreferat der LH München und die Petra-Kelly-Stiftung treue Kooperationspartner/innen.